Dieser Behauptung stelle ich mich! [ von Brezi am 2009-04-17 08:34:24 ]
Pfiat (oder pfüat) kommt von b'hüat. Dass ein Anfangs-f im bairischen Sprachraum (also auch in den meisten ö. Mundarten) zu einem pf mutiert, kommt mir eher exotisch vor. Eher wird süddeutsches pf im Norden sekundär zu f (Pfennig -> Fennich). Einzige "Rückbildung", die mir einfällt ist 'fauchen' zu 'pfauchen'. Aber wir haben ja gute Germanisten in unseren Reihen. Was sagt da beispielsweise Koschutnig?
Lustig! Und zum Eintrag "Pfiatgott" [ von Koschutnig am 2009-04-17 22:21:40 ]
schreibt derselbe Sir: "Falsche Deutung" [am 2009-04-16 22:27:44 ]
Herbert Fussy: "Auf gut Österreichisch. Ein Wörterbuch der Alltagssprache", ÖBV, Wien 2003:
"pfíat di = pfiat di Gótt = pfiat Gótt (Mundart):-->
behüt dich [Gott], ein Abschiedsgruß {auch bayr.}
@Brezi: so ad hoc fällt mir zu oberdeutschem [f > pf] allerdings auch noch "St. Veit am
Pflaum" ein: lat.
flumen (ital. -->Fiume) > dt. St. Veit am Flaum >
Pflaum (= Rijeka); für die
Farfel (Farfalan) hört man auch
Pfarfel und was mag älter sein bei "futsch :
pfutsch" ?
der ´Führer´ war nicht ´Gott´ [ von JoDo am 2010-02-15 05:54:49 ]
auch wenn er sich dafür hielt, er war hingegen aus dem Innviertel, vordem Innbaiern, vielleicht wird da was verwechselt.